19. Juni 1806 - 11. März 1875 |
200 Jahre - Johann Nep.Hofzinser (1806 – 1875) Hommage an Österreichs weltberühmten Zauberkünstler In den Wiener Kammerspielen fand am Sonntag, den 18. Juni 2006 zu Ehren J. N. Hofzinsers eine Festmatinee für das allgemeine Publikum statt |
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Neben seiner Tätigkeit als Beamter im Finanzministerium führte der Wiener Zauberkünstler ab 1857 unter dem Namen seiner Frau Wilhelmine jahrelang den berühmten Salon Hofzinser. Seine „Stunden der Täuschung“ wurden zur angesehenen, intellektuellen Form der Zauberkunst und er zum Liebling der Gesellschaft. Nach seiner Pensionierung bereiste er ab 1865 mit seinen Programmen weite Teile der Österreich-ungarischen Monarchie, war auch in Berlin, München, Lemberg und Breslau und oft in den mondänsten Kurorten in den obersten Gesellschaftskreisen zu sehen.
Hofzinser erfand zahlreiche noch heute verwendete Kunststücke und wird zu Recht der Vater der Spielkartenzauberkunst genannt, die er zu ungeahnten Höhen führte. |
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Die Veranstaltung stand unter dem Ehrenschutz des Bürgermeisters Dr. Michael Häupl |
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John Carney (USA)
Zeigte Hofzinsers berühmte Kunststücke "Der Rosenspiegel (Apotheose der Rose)" und "Das zarte Thema Ei". |
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Jörg Alexander (Deutschland) Mit Hofzinsers exquisiten Kartenkunststücken "Denken und Vergessen" sowie die "Sympathetischen Zehn". |
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Harry Lucas (Österreich) sevierte eine Variation zu Hofzinsers Orangentrick. |
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Stefan Alexander Rautenberg (Deutschland) Präsentierte Hofzinsers Bibliothek "Das Wort". |
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Magic Christian (Österreich) Interpretierte Hofzinsers Kartenkunst mit "Die Kartenetüden", "Das wunderbare Kartenspiel" sowie "Die Karte im Bild". |
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Elfriede Ott (Österreich) Las aus den Kritiken Hofzinsers über berühmte Zeitgenossen und aus Kritiken über ihn selbst. Ebenso präsentiert sie berühmte Aussprüche aus Hofzinsers Vorträgen. |
Im Anschluss an die Matinée fand im Hotel Stefanie, 1020 Wien, Taborstraße 12 für Fachleute ein spezielles Festprogramm statt. Nach einem festlichen Brunch wurden den Teilnehmern zwei exquisite Seminare von John Carney (USA), und Jörg Alexander (Deutschland) geboten. Der Tag klang im gemüztlichen Plausch unter Fachleuten aus. Wer noch eine Flasche Hofzinser-Wein, ein Spitzen Sauvignon Blanc“ des Weinguts Walter Skoffaus dem lieblichen Ort Gamlitz, Südsteiermark, dem Herkunftsort der Fam. Hofzinser, für 12 € (im Karton zu sechst 66 €) erstehen will, sollte den Magischen Klub oder Magic Christian kontaktieren.
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